Drupal - manchmal die bessere Wahl
Als certified TYPO3 integrator [1] ist man natürlich ein großer TYPO3 Fan.
TYPO3 ist ein sehr ausgereiftes CMS und in vielen Fällen genau die richtige Wahl. Manches an TYPO3 ist aber auch nicht ganz so ideal. Das weiß man, damit arrangiert man sich. Deshalb verfolge ich auch gespannt die Entwicklung von FLOW3 [2] und freue mich auf die Neuerungen, die bereits in die aktuelle TYPO3-Linie der Version 4 einfließen (ab Version 4.3 geht's los...).
Aufgrund einer Kundenanfrage kamen nun eine Ansammlung von Features zur Diskussion, die mit TYPO3 zwar umsetzbar, in vielen Fällen jedoch die Erstellung neuer Extensions erfordert hätte.
Eine komplette Neuentwicklung auf Symfony-Basis wäre zu aufwendig und würde den Zeitrahmen sprengen. Das war für mich Anlaß, mich mal wieder etwas näher mit Drupal [3] zu beschäftigen. Das Entwicklungshandbuch habe ich bereits vor einiger Zeit verschlungen, ein wenig experimentiert, ein kleines Projekt umgesetzt und dann aus Zeitgründen Drupal wieder etwas vernachlässigt.
Doch nun stellte sich innerhalb weniger Stunden intensiver Recherche und verschiedener Konzeptansätze heraus, dass Drupal für das angesprochene Projekt die bessere Wahl wäre: Kürzere Produktionszeit, keine aufwendige Programmierung, maximale Flexibilität, niedrigere Gesamtkosten.
Nun kann ich also nur hoffen, dann das Projekt zur Ausführung kommt, denn es würde eine Spannende Aufgabe. In der Zwischenzeit werde ich Drupal weiter studieren. Da es immer mehr Spaß macht, am lebenden Objekt zu arbeiten, habe ich meine eigene Website jetzt mal mit Drupal umgesetzt.
TYPO3 wird deshalb jetzt aber nicht weniger geliebt. :-)
Immerhin verbringe ich einen Großteil meiner Arbeitszeit mit diesem wunderbaren CMS.
Doch Drupal ist eine schöne Ergänzung und reiht sich perfekt in meinen Open Source Werkzeugkasten ein:
- TYPO3 für Corporate Websites
- Drupal für Community, Blog und so neumodisches Zeugs... ;-)
- Symfony für Individualentwicklungen
- Magento Shop System
Hier die Hauptpunkte, die mich an Drupal begeistern:
- niedrige Anforderungen an den Server
- super flexibel, dank des Node-Konzepts
- super flexibel, dank des Hook-Konzepts
- extrem einfach erweiterbar, dank der riesigen Community und deren Module
- schnell schön, dank vieler kostenloser Themes
- für Programmierer einfaches Theming, dank php Templates
Hier der Hauptpunkt, der mich an Drupal stört:
- Das Durcheinander im Admin-Bereich und die daraus immer wiederkehrende Verwirrung
Was sind eure Lieblings-Drupal Module? Schreibt mir einfach einen Kommentar. :-)
[1] TYPO3 Certification - http://certification.typo3.org
[2] FLOW3 - http://flow3.typo3.org/
[3] Drupal - http://drupal.org
- Drupal /

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